Über Amcha

AMCHA DEUTSCHLAND

amcha kommt aus dem Hebräischen und bedeutet sinngemäß: Du bist von uns. Es war zugleich ein Codewort unter jüdischen Verfolgten der Shoah, um einander zu erkennen. Damit drückt der Name aus, wofür AMCHA seit über 30 Jahren steht: Anerkennung des Leids, Solidarität mit den Überlebenden, Gemeinschaft zur Hilfe.

Gedenken, aber die Überlebenden nicht vergessen.

Wir unterstützen seit 1988 die humanitäre Hilfe von AMCHA Israel und die öffentliche und fachliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust, aber auch anderer kollektiver Gewalterfahrungen. Darüber hinaus beraten und vernetzen wir Akteure in diesen Themenfeldern.

AMCHA ISRAEL

Sehr lange gab es für die Überlebenden des Holocaust in Israel keine psychotherapeutischen Angebote zur Bewältigung ihrer teils sehr schweren Traumata; schwere Depressionen, seelischen Zusammenbrüche, Angstzustände und schwerwiegende psychische und daraus resultierende physische Probleme traten vermehrt auf.

Aus diesem Grund wurde 1987 mit AMCHA eine einzigartige Organisation von Holocaust-Überlebenden für Holocaust-Überlebende gegründet, um diesen sowie deren nachfolgendenden Generationen bei der Bewältigung ihrer Traumata zur Seite zu stehen.

Webseite von Amcha Israel

GESCHICHTE

AMCHA Deutschland wurde 1988 gegründet, um die Arbeit von AMCHA Israel sowohl in der Bundesrepublik Deutschland, als auch in der DDR zu unterstützen. Nach der Wiedervereinigung wurden beide Organisationen unter dem Namen AMCHA Deutschland zusammengeführt und tritt seitdem durch Projektarbeit und Fundraising in der Öffentlichkeit auf.

Die Stiftung unterstützt die psychosoziale Hilfe durch AMCHA in Israel finanziell.

STÄDTEPARTNER

Direkte Unterstützung vor Ort. Derzeit hat AMCHA Deutschland mit Dortmund, Celle, Oranienburg und Eberswalde vier offizielle Städtepartner. In dieser Funktion fördern sie die psychosoziale Hilfe für Überlebende des Holocaust und ihrer Familien in Israel.

Außerdem fördern sie in Veranstaltungen mit AMCHA Deutschland eine lebendige Erinnerungskultur.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Einheitliche Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen: Welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Amcha Deutschland e.V. gehört dem Trägerkreis der Initiative Transparente Zivilgesellschaft an, der auf Anregung von Transparency Deutschland
e. V. unter Beteiligung zahlreicher anderer Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft 10 grundlegende Punkte definiert hat, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.

Hier erfahren Sie mehr über die Initiative Transparente Zivilgesellschaft:

Zur Webseite von ITZ

Organisation Verein

Verein

Lukas Welz, Vorsitzender

Rouven Sperling, stellvertretender Vorsitzender

Elmar Esser, Schatzmeister

Marina Chernivsky, Vorstand

Dr. Katja Happe, Vorstand

Holger Michel, Vorstand

Dr. Sabine Sundermann, Vorstand

Florian F. Woitek, Vorstand

Geschäftsstelle

Alisa Gadas, Leiterin der Geschäftsstelle

André Hache, Buchhaltung

Margitta Steinbach, Projektassistenz

Anne-Christine Mertens, stud. Hilfskraft, Pädagogisches Projekt / Ehrenamtskoordination

Sarah Gubitz, stud. Hilfskraft, Koordination der Ausstellung

 

Projekte

Esther Bernsen, Projektkoordinatorin

Larissa Kunze, Projektkoordinatorin

 

AMCHA STIFTUNG

Die Amcha-Stiftung Deutschland wurde 1990 ins Leben gerufen und verwendet das Stiftungskapital zur Behandlung der psychischen Spätfolgen für die Opfer des Holocaust.

Organisation Stiftung

Ehrenrat

Dem Ehrenrat gehören anerkannte Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft an, die sich den Anliegen von AMCHA verbunden fühlen und sich seit vielen Jahren engagieren.

Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend a.D.

Christoph Brückner (†), Ehrenpräsident des Deutschen Roten Kreuzes

Klaus Engelhardt, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche Baden a.D.

Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, ehemalige Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend a.D.

Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D.

Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages a.D.

Hans-Jochen Vogel (†), Bundesminister a.D., ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin und Bürgermeister der Stadt München

Stiftung

Matthias Gülzow, Vorsitzender

Susanne Krause-Hinrichs, stellvertretende Vorsitzende

Daniel Schüle, Schatzmeister

 

Kuratorium

Christian Staffa, Vorsitzender des Kuratoriums, Studienleiter der Evangelischen Akademie Berlin

Stephan J. Kramer, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen

Hans Ulrich Anke, Präsident des Kirchenamtes der EKD

Georg Cremer, ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes

Natan Kellermann, ehemaliger Klinischer Direktor von AMCHA Israel

Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages a.D., ehemaliger Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Klaus-Henning Rosen, Ministerialdirektor a.D., Publizist

Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicm

chevron-downchevron-down-circle