
Vom 23. bis zum 28. Januar fand auch in diesem Jahr im Rahmen des Internationalen Holocaust-Gedenktages die Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages statt. Das einwöchiges Bildungsformat bringt junge Menschen aus ganz Deutschland zusammen, um sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und ihren Folgen auseinanderzusetzen. Rund 80 Jugendliche kamen dafür in der Gedenkstätte Ravensbrück zu Workshops und Gesprächen zusammen. Ein thematischer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Verfolgung von Frauen und Kindern.
Teil des Programms war ein dialogischer Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Leben nach dem Überleben – Child Survivors. Zur Traumatisierung von Kindern“. Die Veranstaltung wurde von dem Leiter der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Ravensbrück Matthias Heyl gemeinsam mit Alisa Gadas von AMCHA Deutschland geleitet. Die Teilnehmenden brachten sich mit großem Interesse, persönlichen Fragen und intensiven Gesprächen ein. Des Weiteren fanden Gespräche der Jugendlichen mit Emmie Arbel sowie mit der Gedenkstundensprecherin Tova Friedmann statt, beide Kinderüberlebende.