
Dieses Foto erreichte uns aus dem AMCHA-Sozialclub in Be’er Sheva. Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar kamen dort Holocaust-Überlebende, Angehörige sowie Schüler:innen einer örtlichen Schule zusammen. Bei der Veranstaltung teilten die Überlebenden Lorda Bilavski und Arie Itamar ihre Lebensgeschichten mit dem Publikum. Besonders bedeutsam war, dass ein Raum geschaffen wurde, in dem die Erinnerungen an die nächste Generation weitergegeben werden konnten.
Für die Überlebenden haben solche gemeinsamen Veranstaltungen eine große Bedeutung. Viele der hochbetagten Menschen verfügen nur noch über ein kleines familiäres Umfeld oder sind nicht mehr mobil genug, um Angehörige regelmäßig zu besuchen. Die Sozialclubs von AMCHA bieten ihnen deshalb weit mehr als ein Freizeitangebot – sie sind für viele ein zweites Zuhause, eine zweite Familie. Hier kommen Überlebende und ihre Nachkommen mit Menschen zusammen, die ähnliche Lebensgeschichten teilen, und erleben Gemeinschaft, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.
Begleitet werden die Angebote von professionellen Therapeut:innen. Darüber hinaus gestalten Kunst-, Bewegungs- und Entspannungslehrer:innen ein vielfältiges Programm, das Stabilität, Ausdrucksmöglichkeiten und soziale Kontakte fördert.
Diese Orte der Begegnung, des Austauschs und der therapeutischen Begleitung können nur dank Ihrer Unterstützung bestehen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Holocaust-Überlebende einen geschützten Raum der Gemeinschaft und Würde finden.