Margitta Steinbach arbeitet seit 2021 als Projektmitarbeiterin bei AMCHA und betreut dabei den Bereich Sinti*izze und transgenerationales Trauma. Sie gehört selbst der Community der Sinti*zze an und ist Enkelkind von Überlebenden des Zwangslagers Berlin-Marzahn und Magdeburg Holzweg. 2022 gründete sie zusammen mit anderen Nachkommen der oben genannten Zwangslager den Verein Menda Yek e.V. (Einer von uns), der sich mit psychosozialen Folgen des Holocaust für Sinti*zze beschäftigt. Der Fokus liegt hier besonders auf den unaufgearbeiteten Traumata. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist sicherzustellen, dass in allen Prozessabläufen die Angehörigen der betroffenen Familien an der erinnerungspolitischen Aufarbeitung aktiv mit einbezogen werden – nach dem Motto „nicht über uns, sondern mit uns“.