Neue Publikation: „Zwischen Polaritäten – Psychosoziale Perspektiven im israelischen Kontext“

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„Diese Publikation ist mehr als eine Sammlung fachlicher Texte. Sie ist Ausdruck eines gemeinsamen Weges – gegangen von den Autor:innen dieses Bandes und von AMCHA in Deutschland und Israel, die diesen Austausch seit Jahren tragen. Sie macht sichtbar, was nie neu war, heute aber dringlicher benannt werden muss: Psychosoziale Arbeit ist immer eingelassen in politische Realitäten, in Gewaltverhältnisse und ungelöste Konflikte – und in die Frage, wie Menschen unter diesen Bedingungen in Beziehung bleiben oder wieder in Beziehung treten können.“

– Lukas Welz, Vorsitzender AMCHA Deutschland e. V.

Am 14. November 2025 veranstalteten AMCHA Deutschland e. V. und Wahat al-Salam | Neve Shalom (Israel) ein Fachforum in Berlin. Rund dreißig Fachleute aus Israel und Deutschland kamen zusammen, um sich über psychosoziale Praxis, Dialogförderung sowie therapeutische Ansätze im Kontext kollektiver Traumata und Erinnerung auszutauschen. Der bewusst intime Rahmen bot Raum für Reflexion, fachlichen Austausch und den Aufbau nachhaltiger beruflicher Beziehungen über Grenzen hinweg. Aus diesem Fachaustausch ist die gemeinsame Publikation

„Zwischen Polaritäten – Psychosoziale Perspektiven im israelischen Kontext“

entstanden. Wir freuen uns sehr, Ihnen diese nun vorstellen zu können!

Die Publikation vereint aus dem Fachaustausch entstandene fachliche Reflexionen, praxisnahe Einblicke und interdisziplinäre Perspektiven und eröffnet transnationale Lernräume für die psychosoziale Arbeit. Beiträge sind unter anderem:

  • „Kontextsensibilität in der dialogischen Begegnung“ (Liron Tal)
  • „Moralische Verletzungen und die transgenerationale Übertragung von Trauma“ (David Senesh)
  • „Agenten des Wandels. Ein politischer Dialogkurs für jüdische und palästinensische Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit in Israel“ (Rafael Barkan-Bocarsly)

Die Publikation macht deutlich, wie wichtig Räume für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen in Zeiten anhaltender Krisen sind.

Wir danken allen Teilnehmenden des Berliner Forums herzlich für ihre Offenheit und insbesondere für ihre Beiträge. Aus dem gemeinsamen Austausch ist ein vertrauensvoller Prozess entstanden, der die Grundlage für zukünftige Zusammenarbeit legt. Wir freuen uns darauf, diesen Weg weiterzugehen.

Die Publikation steht jetzt als PDF in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.