
Der Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus hat im Rahmen der Filmreihe „Ich sehe was, was du nicht siehst: Antiziganismus im Film“ (in Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin) zu einem bewegenden Filmabend eingeladen.
Am 19. März wurde Grandma Mother Me (Schweden 2024) – ein eindrücklicher Dokumentarfilm über Antiziganismus und transgenerationale Traumata in Sinti- und Roma*-Familien gezeigt. Der Film macht sichtbar, wie sich Erfahrungen von Verfolgung, Ausgrenzung und Schweigen über Generationen hinweg fortschreiben – und erzählt zugleich von Resilienz und Empowerment.
Im anschließenden Panel wurde darüber diskutiert, welche Auswirkungen transgenerationale Traumata heute haben und welche Rolle Selbstorganisation, Bildung und Film für kollektive und individuelle mentale Gesundheit spielen können. Wir haben uns gefreut, dass AMCHA mit Myrthe Rosenbaum und Margitta Steinbach (Mitgründerin von Menda Yek e.V.) Teil des Gesprächs waren und ihre Erfahrungen und Perspektiven einbringen konnten.
Die weiteren Termine der spannenden Filmreihe sind auf der Webseite des Critical Film Hub aufgeführt.
Wir danken für die Einladung und den wichtigen Raum für Austausch.
Foto: Bildungsforum gegen Antiziganismus