Myrthe Rosenbaum ist Sozialwissenschaftlerin mit der Spezialisierung Antisemitismus- und Rassismusforschung, und ist seit März 2025 bei AMCHA als Projektmanagerin für transnationalen Fach- und Wissensaustausch tätig. Der Fokus liegt auf der Verstetigung der Community of Practice (CoP) und der Etablierung des Kompetenz-Hubs „PresentPast“. Zuvor konnte sie als Unterkunfts- und Beratungsstellenleiterin bei bekannten sozialen Trägern im Bereich Flucht und Migration vieljährige Erfahrung in der Arbeit mit traumatisierten Menschen und deren psychosozialer Versorgung sammeln. In einer Fachkanzlei für Entschädigungs- und Restitutionsrecht in Israel hat sie Opfer der Shoah bei der Geltendmachung von Rentenansprüchen für Arbeit in Ghettos unterstützt. Als freie Dozentin ist sie u.a. zu diskriminierungssensiblen und machtkritischen Beratungshaltungen, Empowerment marginalisierter Gruppen sowie Intersektionalität tätig. Sie betreibt derzeit eine Promotion, die sich mit der Untersuchung der emotionalen Bewältigungsräume von Betroffenen des kollektiven Traumas 07.10.2023 in Israel und Deutschland befasst.