Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Für viele hochbetagte Überlebende der NS-Verfolgung ist dieser Krieg eine bittere Wiederholung existenzieller Bedrohung: zerstörte Städte, Raketenangriffe, Ausfälle von Strom und Heizung, Angst um Kinder und Enkelkinder. Der inzwischen vierte Winter unter Kriegsbedingungen bringt Kälte, Dunkelheit und große Unsicherheit.
Erinnern heißt handeln. Der Krieg gegen die Ukraine ist nicht nur eine militärische Aggression, sondern ein Angriff auf Demokratie, Menschenrechte und historische Verantwortung. Wer heute schweigt, macht sich morgen mitschuldig. Solidarität bedeutet mehr als Gedenken – sie bedeutet klare Haltung gegen Unrecht, damals wie heute.
Heute möchten wir die wichtige Arbeit des Hilfsnetzwerks für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine vorstellen, das auf Ihre und Eure Spenden angewiesen ist. Das bundesweite Netzwerk aus Gedenkstätten, Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Erinnerungsinitiativen, zu dem auch AMCHA Deutschland gehört, unterstützt seit vier Jahren ehemalige Zwangsarbeiter:innen, Überlebende der Shoah sowie Überlebende des Völkermords an Sinti und Roma in der Ukraine. Die Partner:innen vor Ort stellen Lebensmittel- und Medikamentenpakete, Hygieneartikel, Notlampen und Heizmaterial bereit – und schenken vor allem eines: ein offenes Ohr für Sorgen und Ängste sowie das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden.
Jede Spende hilft, diese wichtige Unterstützung für Überlebende fortzusetzen!