Wachsen mit Erinnerung

Vier Jahre Denkmal für die zerstörte Synagoge in Eberswalde

Am 9. November 2013 wurde das Denkmal „Wachsen mit Erinnerung“ zur Erinnerung an die im Nationalsozialismus zerstörte Synagoge von Eberswalde von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet. „Das Denkmal ist besonders, da es von Bürgerinnen und Bürgern selbst initiiert und in direkter demokratischer Beteiligung entwickelt wurde. Buchstaben des umlaufenden Spruchbandes konnten erworben werden, die Spenden wurde für die Hilfe von Überlebenden durch AMCHA eingebracht. Damit weist das Denkmal über das Gedenken und Erinnern hinaus und verbindet die Vergangenheit mit der Verantwortung in der Gegenwart und für eine bessere Zukunft“, so Lukas Welz, Vorsitzender von AMCHA Deutschland e.V.

Vier Jahr nach der Eröffnung, geht das Konzept der „wachsenden Synagoge“ auf. Mit den Bäumen werden die Konturen des zerstörten Gebäudes nachempfunden. Die Pflanzen stehen aber auch für das ständig neue Wachsen von Erinnerung und Gedenken, neuen Formen und Zugängen zur Geschichte, die jede Generation neu entwickeln muss.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt, das AMCHA Deutschland intensiv in seiner Partnerstadt Eberswalde begleitet hat.

Bilder: Stefan Neubacher, Stadt Eberswalde