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Zum jüdischen Neujahrsfest Rosh HaShana

Wir wünschen allen Freunden und Förderern von AMCHA ein gesundes und friedliches neues Jahr und danken für Ihre wertvolle Unterstützung!

Wie wichtig diese Hilfe ist, haben die letzten Monate gezeigt, die durch Gewalt und Krieg geprägt waren. Viele der Holocaust-Überlebenden leiden unter Re-Traumatisierungen, sie fühlen mit den von Gewalt betroffenen Menschen in Israel und im Gazastreifen und müssen unter der ständigen Bedrohung von Frieden und Sicherheit leben.

AMCHA Ashkelon, Lukas Welz mit Marlen Maor

Von links: Marlen Maor, Leiterin von AMCHA Ashkelon, mit Lukas Welz.

Besonders wichtig sei die Arbeit von AMCHA in gewaltvollen Zeiten, hob Lukas Welz, Vorsitzender von AMCHA Deutschland e.V., während einer Zeremonie zum jüdischen Neujahrsfest Rosh HaShana für Überlebende in Ashkelon hervor. „Darum danke ich der Leiterin von AMCHA Ashkelon, Marlen Maor, und dem ganzen Team für ihre außergewöhnliche Arbeit in den letzten Monaten. Anerkennung und Anteilnahme drückte er gegenüber den Überlebenden aus, die in Ashkelon schwierige Herausforderungen zu bewältigen haben. „Ihnen allen wünsche ich im neuen Jahr 5775 vor allem Gesundheit und Frieden – Shana tova!“

AMCHA Ashkelon, Lukas Welz mit Shaul Spielmann

AMCHA Ashkelon, Lukas Welz mit dem in Wien geborenen Shaul Spielmann.

Seit fünf Jahren arbeitet AMCHA in der südisraelischen Stadt Ashkelon nahe dem Gazastreifen. Seither suchen immer mehr Überlebende Hilfe bei AMCHA. Einer von ihnen ist Shaul Spielmann, der in Wien geboren wurde. Lange Jahre konnte er nicht über seine Erlebnisse in Theresienstadt und Auschwitz sprechen. Die Therapie bei AMCHA hat ihm geholfen, zurück ins soziale Leben zu finden. Erst vor wenigen Wochen besuchte er mit seiner Familie die Orte seines Leidens, eine Reise, die er vor wenigen Jahren noch nicht hätte machen können.

AMCHA Ashkelon, Lukas Welz mit Reuven Reiter

Von links: Lukas Welz mit Reuven Reiter, geboren in Chemnitz, der seit vielen Jahren mit AMCHA verbunden ist.

 

Friedrich Christian Flick unterstützt AMCHA-Stiftung mit 50.000 Euro

Der Unternehmer und Kunstsammler Friedrich Christian Flick (69) unterstützt die AMCHA-Stiftung mit 50.000 Euro. Die AMCHA-Stiftung wird damit ihre Arbeit in Israel stärken. Der Spendenbetrag wurde bereits an die AMCHA-Zentrale in Jerusalem weitergeleitet.

In 14 Zentren in Israel werden Holocaust-Opfer von Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeitern betreut. Derzeit sind es über 16.000 Überlebende sowie deren Nachkommen und Angehörige.

In den vergangenen Jahren war der aus Deutschland stammende Anteil an der Finanzierung der AMCHA-Arbeit kontinuierlich zurückgegangen. Diese Entwicklung, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Matthias Gülzow, sei auch deshalb besonders bedauerlich, da demgegenüber der Bedarf an Hilfe weiterhin „überraschend hoch“ sei. Zudem stiegen die Kosten, weil viele Klienten aufgrund ihres Alters nicht mehr selbstständig in die Zentren kommen könnten.

Dazu Friedrich Christian Flick: „Es sind nur noch wenige Jahre in denen tatsächlich Überlebende des Holocaust diese Unterstützung brauchen und es sollte eine besondere Pflicht sein, diese Arbeit zu unterstützen.“

Die AMCHA-Stiftung dankt Friedrich Christian Flick für seine großzügige Unterstützung.

Israelischer Shoah-Gedenktag bei AMCHA Tel Aviv

Am 28. April 2014 wurde in Israel der Opfer der Shoah gedacht. Auch bei AMCHA fanden Gedenkzeremonien statt. AMCHA Tel Aviv lud im Anschluss an die Zeremonie zum Dialog der Generationen ein. Die Fotografin Helena Schätzle hatte die Gelegenheit, dies fotografisch zu dokumentieren.

Wachsen mit der Erinnerung – Zum 9. November

Gedenken, aber die Überlebenden nicht vergessen – Lebendige Erinnerung zum 9. November in Eberswalde verbunden mit humanitärer Hilfe für Holocaust-Überlebende in Israel.

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