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10. November 2015: Trauer um Dr. Martin Salm, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ

Mit großer Betroffenheit haben wir von AMCHA vom Tod Dr. Martin Salms erfahren.

Von 2007 bis zum März dieses Jahres hat Dr. Martim Salm als Vorstandsvorsitzender die Arbeit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ maßgeblich geprägt. Nachdem die Auszahlungen an die ehemaligen NS-Zwangsarbeiter beendet waren, hat Salm die Stiftung zu einer bedeutenden Förderin nationaler und internationaler Projekte und Institutionen weiterentwickelt, die sich insbesondere der Völkerverständigung und dem Einsatz für Menschenrechte verpflichtet sehen.

Ein wichtiges Anliegen war Dr. Martin Salm die humanitäre Hilfe für die Überlebenden des Holocaust. Zu den Geförderten gehört auch AMCHA in Israel und Deutschland. Zahlreiche Projekte konnten wir mit maßgeblicher Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ in Israel und Deutschland verwirklichen. Ganz aktuell das Fotoprojekt „Über Leben“ – Dokumentation der Gegenwart von Vergangenheit. Die Situation von Shoah-Überlebenden und ihren Nachkommen in Israel. Die Ergenbisse dieses Projektes werden Anfang kommenden Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nun ist Dr. Martin Salm im Alter von 60 Jahren verstorben. Wir behalten ihn und sein bedeutendes Engagement für die Überlebenden der Shoah in dankbarer Erinnerung.

Die Vorstände von AMCHA Deutschland e.V., AMCHA-Stiftung Deutschland und AMCHA Israel sowie das Kuratorium der AMCHA-Stiftung

25. Juni 2015: Vorstand für 2014 Entlastung erteilt

Am 24. Juni 2015 traf sich der AMCHA Deutschland e.V. zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung in Berlin. Auf der Tagesordnung standen insbesondere der Bericht des Vorstands und der Ausblick auf die weiteren Vorhaben des Vereins. In der Diskussion begrüßten die Mitglieder einhellig die Entwicklung des AMCHA e.V. Bei seiner Gründung vor 25 Jahren sei es allenfalls ein Traum gewesen, dass AMCHA einmal derart vielen Überlebenden werde Hilfe leisten können. Die versammelten Mitglieder stellten den Jahresabschluss 2014 einstimmig fest und erteilten dem Vorstand für das zurückliegende Geschäftsjahr Entlastung. Der Vorstandsvorsitzende, Lukas Welz, bedankte sich bei den Anwesenden und bei allen, die durch ihr vielfaches, freiwilliges Engagement die Arbeit von AMCHA Deutschland tragen würden.

Gedenken im Dortmunder Rathaus

Am 27. Januar wurde im Bürgersaal des Dortmunder Rathauses der Befreiung von Auschwitz vor 70 Jahren gedacht. 250 Gäste waren zu der Veranstaltung gekommen. Der Ehrenvorsitzende von AMCHA Deutschland, Dr. Peter Fischer, war eingeladen, die Arbeit von AMCHA vorzustellen.

Ganz im Focus der zentralen Dortmunder Gedenkveranstaltung stand neben der Erinnerungsarbeit die Situation der Holocaust-Überlebenden heute. In dem festlichen Rahmen stellten neben AMCHA Deutschland der Verein Heimatsucher sowie die Dortmunder Weingartenschule am See ihre vielfältigen Aktivitäten vor.

Peter Fischer wies in seiner Rede auf die persönlichen und gesellschaftlichen Bedingungen hin, mit denen diejenigen konfrontiert waren, die wider Erwarten die Konzentrationslager und die Schrecken der jahrelangen Verfolgung überlebt hatten. Sie hätten neben physischen Folgeschäden aus Folter, Hunger, Zwangsarbeit auch extreme psychische Belastungen davongetragen. Nicht nur, dass sie oft fast alle Angehörigen verloren hätten. Dazu seien Schuldgefühle gekommen, selbst überlebt zu haben, womöglich auf Kosten anderer. Viele Überlebende hätten versucht zu verdrängen, sich in die Bewältigung der Gegenwart zu stürzen. Über ihre Vergangenheit jedoch hätten sie selbst gegenüber ihren neugegründeten Familien geschwiegen. Die schrecklichen Erfahrungen hätten das menschliche Urvertrauen zerstört.

Auch in den Aufnahmegesellschaften habe sich lange niemand für sie interessiert. In den Ländern im ehemals deutschen Herrschaftsbereich habe es möglicherweise an einem schlechten Gewissen gelegen wegen unterlassener Hilfe, Kollaboration und Mittäterschaft, von einem fortexistierenden Antisemitismus ganz zu schweigen. Fischer erinnerte hier beispielhaft an die Pogrome im frühen Nachkriegspolen und die Vertreibung der letzten polnischen Juden 1968. Aber auch im frühen Israel sei zwar an die zionistischen Helden der Staatsgründung und Verteidigungskriege erinnert worden nicht jedoch an die „passiven“ Opfer der Shoah. Erst mit dem Eichmann-Prozess Anfang der 1960er Jahre habe in Israel auch ein Prozess des Umdenkens und Neubesinnens eingesetzt. Es habe viele Jahre gedauert bis die Überlebenden ein gesellschaftliches Klima vorgefunden hätten, ihr Schweigen zu brechen und Vertrauen wieder aufzubauen.

Dr. Peter Fischer. Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Dr. Peter Fischer. Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

„AMCHA in Israel,“ so Peter Fischer, „mit seinem Potential der Ermutigung, das Schweigen zu überwinden und psychosoziale Hilfe an zu bieten, leistet das – wenn auch spät, seit 1987 – im direkten Zusammenwirken von Leidensgefährten untereinander und mit professionell erfahrenen Mitarbeitern. Kommunikation vermitteln, der Einsamkeit und Blockaden zu entgegen zu wirken – dafür wird landesweit in 14 Zentren gearbeitet.“

Vor dem Publikum im Dortmunder Rathaussaal, unter Ihnen auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau, regte Dr. Fischer an, dass die Stadt Dortmund förderndes Mitglied von AMCHA werden und jährlich eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Holocaust-Überlebenden durchführen könnte. Denn für die psychosoziale Hilfe für die Überlebenden benötige AMCHA die Unterstützung durch Spenden.

250 Gäste waren in den Bürgersaal des Dortmunder Rathauses gekommen. Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

250 Gäste waren in den Bürgersaal des Dortmunder Rathauses gekommen. Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Die Veranstaltung wurde gemeinsam verwirklicht durch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., den Jugendring Dortmund, das Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB Dortmund), die Auslandsgesellschaft NRW e.V., die VHS Dortmund, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, das Schulreferat der Evangelischen Kirche Dortmund und die Evangelischen Jugendkirche.

AMCHA dankt allen Beteiligten und der Stadt Dortmund für die Einladung.

Neues Spendenkonto ab dem 20.10.2014

Ab Montag den 20. Oktober 2014 hat AMCHA Deutschland e.V. ein neues Spendenkonto:

IBAN: DE90 5206 0410 0003 9113 65
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG

Unsere langjährige Hausbank, die Evangelische Darlehnsgenossenschaft (EDG) hat sich mit der Evangelischen Kreditgenossenschaft (EKK) zur Evangelischen Bank eG zusammengeschlossen. Dadurch verändern sich ab dem 20. Oktober 2014 auch unsere Bankdaten.

Die Bank hat eine Übergangsfrist eingerichtet. Zahlungen an die bisherige Kontonummer bzw. IBAN werden bis zum 31.12.2015 automatisch umgeleitet. Das gilt auch für die Daueraufträge, die Sie eingerichtet haben. Lastschriftmandate, die Sie uns erteilt haben, bleiben davon unberührt. Hier müssen Sie nichts unternehmen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, so können Sie uns sehr gern unter der Telefonnummer 030 – 28 09 80 38 anrufen, oder Sie schreiben uns eine E-Mail an info@amcha.de.

Benfizveranstaltung zugunsten von AMCHA in Eberswalde

Am 23. September 2014 fand in Eberswalde eine Benefizveranstaltung zugunsten von AMCHA statt. Gezeigt wurde der Film „Mut zum Leben“ der Regisseure Christa Spannbauer und Thomas Gonschior. 30 Gäste fanden den Weg in das Museum von Eberswalde, unter ihnen auch der Bürgermeister der Stadt, Friedhelm Boginski.

„Eberswalde ist Mitglied bei AMCHA, weil wir die Erinnerung an die Shoah verknüpft sehen wollen mit einer aktiven Hilfe für die Manschen, die bis heute an den Folgen des Schreckens leiden. Wir tragen auch heute noch humanitäre Verantwortung, der mit der Errichtung von Gedenkorten allein nicht Genüge getan ist“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski, der das Benefiz im Museum eröffnet hatte.

In seinem Grußwort hob er die Bedeutung hervor, die für ihn die Mitgliedschaft der Stadt Eberswalde bei AMCHA habe. Auch die Stadtverordneten hätten sich 2010 in bemerkenswerter Einmütigkeit für die Mitgliedschaft im AMCHA e.V.  ausgesprochen. Als Vertreter von AMCHA war Christian Krause nach Eberswalde gekommen, der Leiter der AMCHA-Geschäftsstelle. Er dankte dem Bürgermeister für den herzlichen Empfang und für das ganz besondere Engagement der Stadt für AMCHA und für die Überlebenden des Holocaust.

Nach der Filmvorführung sprach der Kulturamtsleiter von Eberswalde, Dr. Stefan Neubacher, mit der  Regisseurin Christa Spannbauer und mit Christian Krause über den Film und die Situation der Überlebenden.

Die Stadt Eberswalde ist seit 2011 Mitglied von Amcha Deutschland. Zuletzt wurde der Verein mit einer symbolischen Stiftungsaktion im Zusammenhang mit der Errichtung der Gedenkskulptur „Wachsen mit Erinnerung“ unterstützt. Das Schriftband daran erinnert an die Geschichte der jüdischen Gemeinde in der Stadt. Seine Buchstaben und Worte haben die Eberswalderinnen und Eberswalder gespendet. Die Skulptur „Wachsen mit Erinnerung“ steht auf dem  Fundament der 1939 während der Novemberpogrome in Eberswalde zerstörten Synagoge hin. In ihrem Innenraum wachsen Bäume, die im Laufe der Jahre das Kuppeldach der Synagoge andeuten werden.

Hier finden Sie einen Bericht der Märkischen Oderzeitung über den Veranstaltungsabend.

 

 

 

 

„Mut zum Leben“

Die Städte Celle und Eberswalde engagieren sich seit Jahren auf herausragende Weise für AMCHA und die Überlebenden des Holocaust. In den kommenden Monaten wird in beiden Städten im Rahmen von Benefizveranstaltungen zugunsten von AMCHA der Film „Mut zum Leben“ der Regisseure Christa Spannbauer und Thomas Gonschior zu sehen sein.

Der Film porträtiert vier außergewöhnliche Menschen von beeindruckendem Lebensmut, unzerstörter Hoffnung und tiefer Mitmenschlichkeit. Nie wieder soll ein Mensch erleben müssen, was ihnen widerfahren ist – dafür treten Esther Bejarano, Yehuda Bacon, Éva Pusztai-Fahidi und Greta Klingsberg bis ins hohe Alter ein.

Esther Bejarano, Sängerin, 88, Hamburg:
„Wenn ich das schon überlebt habe, dann muss ich doch wieder anfangen zu leben und alles dafür tun, dass so etwas nie wieder geschieht.“

Yehuda Bacon, Maler, 83, Jerusalem:
„Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt.“

Éva Pusztai-Fahidi, Autorin, 87, Budapest:
„In uns, die wir aus Auschwitz zurückgekommen sind, ist die Lebenskraft sehr tief. Wir wissen, wie teuer das Leben ist.“

Greta Klingsberg, Sängerin, 83, Jerusalem:
„Überlebt zu haben, ist noch keine Auszeichnung. Es kommt doch darauf an, was man daraus macht.“

Sie erfuhren die Unmenschlichkeit am eigenen Leibe und wurden zu Lehrern der Menschlichkeit. Sie haben Auschwitz überlebt und machen Mut zum Leben.

Am 23. Spetember in Eberswalde und am 9. November in Celle wird jeweils die Regisseurin Christa Spannbauer anwesend sein und ihren besonderen Film vorstellen.

Auf beide Veranstaltungen werden wir auch noch einmal im Einzelnen hinweisen.

Dr. Peter Fischer zum Ehrenvorsitzenden gewählt

Die Mitgliederversammlung von AMCHA Deutschland e.V. hat Dr. Peter Fischer zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Damit wurde Dr. Fischer für seine langjährigen Verdienste für AMCHA in Deutschland und in Israel geehrt. Er war maßgeblich an der Gründung des Vereins und am Aufbau der Stiftung in Deutschland beteiligt. Bis heute engagiert sich Dr. Fischer in herausragender Weise für die Hilfe von Holocaust-Überlebenden und ihren Nachkommen.

Zum Shoah-Gedenktag in Israel

Am 28. April 2014 wurde in Israel der Yom HaShoah, der Gedenktag zur Erinnerung an die Shoah, begangen. In den AMCHA-Zentren in Israel sind an diesem Tag Tausende Menschen aller Generationen zusammengekommen, um gemeinsam zu gedenken, sich zu erinnern und auszutauschen. An einer bewegenden Zeremonie in Tel Aviv konnte auch Lukas Welz, Vorsitzender von AMCHA Deutschland e.V., teilnehmen. Neben Überlebenden der Shoah kamen Kinder und Enkelkinder der Überlebenden, aber auch Menschen zusammen, deren Familie keine Shoah-Vergangenheit teilt. Im Anschluss an die Zeremonie wurden in Workshops verschiedene Angebote der AMCHA-Sozialclubs und Psychotherapien vorgestellt. Im Bild zu sehen ist der Musik-Workshop, der vom Chor der Überlebenden mitgestaltet wurde.

Tali Rasner, Leiterin von AMCHA Tel Aviv, sprach von einem wichtigen Tag für AMCHA: „Es ist toll zu sehen, wieviele Generationen heute zu uns gekommen sind. Für die Überlebenden ist die Präsenz so vieler junger Menschen, Schüler, Studenten ein wichtiges Zeichen dafür, dass sie nicht vergessen sind!“

Chag Pessach Sameach und frohe Ostern!

Im Namen von AMCHA Israel und AMCHA Deutschland wünschen wir Ihnen Chag Pessach Sameach und frohe Ostertage!

Das Bild zeigt einen Sederabend im jüdischen Kinderheim „Ahava“ in der Berliner Auguststraße in den 1920er Jahren. Ahava steht für Liebe und Pessach ist ein Fest des Aufbruchs, der Befreiung und der Ermutigung gegen alle deprimierenden Erfahrungen und bedrückenden Geschehnisse. AMCHA gibt vielen Shoah-Überlebende und ihren Nachkommen diese Hoffnung und Zuwendung und wir möchten uns bei Ihnen für die Unterstützung dieser wichtigen Arbeit bedanken!

 

Die AMCHA-Stiftung würdigt Dr. Peter Fischer

In einer kleinen Feierstunde, die sich an die Sitzung des Kuratoriums am 20. März 2014 anschloss, würdigte die Stiftung Dr. Peter Fischer für seine großen Verdienste um AMCHA. In verschiedenen Funktionen hatte sich Dr. Fischer seit 1989 insbesondere als Vorsitzender des AMCHA Deutschland e.V. und als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungskuratoriums für die Hilfe für die Überlebenden des Holocaust eingesetzt. Die Arbeit von AMCHA in Deutschland bekannt zu machen und sie gerade von Deutschland aus auch spürbar zu befördern, ist ihm bis heute ein Herzensanliegen. Als sein langjähriger Wegbegleiter seit der Gründungsphase der Stiftung hielt Klaus-Henning Rosen die Laudatio. Er rief in seiner Rede die Geschichte von AMCHA in Deutschland in Erinnerung und würdigte den treibenden Anteil Dr. Fischers an der Hilfe für die jüdischen Überlebenden:

„Von Anbeginn und das machte Ihre Rolle, Herr Dr. Fischer, so wichtig, waren Sie der Motor der […] Hilfe für die Holocaustopfer. Von Anbeginn waren Sie bemüht – und das sind Sie ja, wie wir dankbar anerkennen, auch nach Ihrem Abschied vom aktiven AMCHA-Dienst – Unterstützer mit Hilfe Dritter zu gewinnen. Ich finde es großartig, dass es Ihnen dabei nicht ausschließlich darum ging, zusätzliche Finanzmittel zu bekommen, sondern die Erfahrung des Holocaust als unverzichtbaren Teil der deutschen Erinnerungskultur weiterzugeben. Eric Hobshawn hatte, „die Zerstörung der Vergangenheit“, wie er es nannte, als eines der charakteristischsten Phänomene des 20. Jahrhunderts bezeichnet; damit meinte er den Verlust „jenes sozialen Mechanismus, der die Gegenwartserfahrung mit derjenigen früherer Generationen verknüpft“. Hier leistet AMCHA einen aktiven Dienst, damit diese Verknüpfung mit dem Geschehen des Holocaust nicht verloren geht. Für Elie Wiesel war eine solche Verknüpfung auch deshalb wichtig, weil das Opfer der Umgekommenen nur dann einen Sinn macht, wenn auf diese Weise ein vergleichbares Leiden, wie es den Juden widerfahren war, erspart werden könne. […]“

Anstatt eines Präsentes stellten die Mitglieder des Kuratoriums und des Vorstands der Stiftung einen privaten Spendenbetrag für AMCHA zur Verfügung. Dr. Peter Fischer sprach allen Anwesenden und im Besonderen Klaus-Henning Rosen seinen herzlichsten Dank aus.