Leben nach dem Überleben

Ausstellung am 5. November 2018 in Münster

Am 5. November 2018 wurde im Landeshaus LWL in Münster unsere Ausstellung „Leben nach dem Überleben“ eröffnet. Wir sind sehr bewegt von der großen Anteilnahme und vor allem der Bereitschaft von Liesel Binzer, einer Überlebenden von Theresienstadt, die im Münsterland aufwuchs, über ihre Erfahrungen des Überlebens zu berichten. Neben ihr waren die Fotografin Helena Schätzle und der Vorsitzende von AMCHA Deutschland, Lukas Welz, anwesend.

Bei seiner Begrüßung sagte er: „Mit der Shoah ist kein Frieden zu machen. Wenn auch der Frieden in Münster gleichsam historische Verpflichtung ist: Können die Überlebenden der Shoah ihren Frieden finden?
Ja, wurden Sie überhaupt „befreit“, am 8. Mai 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Leben nach dem Überleben. Das heißt auch: ein Leben mit der Erfahrung von physischer Qual, Verfolgung, Angst, Gewalt und Terror. Mit der Rückkehr traumatischer Erlebnisse noch – oder auch erst – Jahrzehnte danach.“

Montag – Freitag, 8-18.30 Uhr, Eintritt frei.
Freiher-vom-Stein-Platz 1, Münster

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Markus Lewe.

In Zusammenarbeit mit Spuren Finden e.V., organisiert von Peter Schilling. Mit Unterstützung von: Bistum Münster, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Nettesheim Chemie GbmbH, Sparkasse Münsterland-Ost, Stadt Münster

#amchaleben
Fotografien: Helena Schätzle