Drei Jahrzehnte nach der deutsch-deutschen Vereinigung, der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall haben sich diese Ereignisse im kollektiven Gedächtnis verankert. Doch was wird da eigentlich erinnert – und wie? Wer erinnert, wer feiert überhaupt? Und wer nicht?

Der Kanon vielfältiger jüdischer Erinnerungen hat das Potential, die sich verfestigenden deutsch-deutschen Erfolgserzählungen von 1989/90 zu irritieren, zu ergänzen und herauszufordern – schon durch die Vielfalt jüdischer Lebenswelten in Ost und West, aber auch durch eine kritische Perspektive auf die Mehrheitsgesellschaft.

Mit Salomea Genin, Wolfgang Herzberg, Annette Leo, Jalda Rebling, Irene Runge, Eva Nickel, Enrico Heitzer, Anetta Kahane, Sharon Adler, Ilko-Sascha Kowalczuk, Karamba Diaby, Bjoern Weigel, Alexander Walther, Sergey Lagodinsky.

Gefördert aus Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten für die Aufarbeitung der SED Diktatur.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, unterstützt vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der ZWST.

GESCHÄFTSSTELLE

Die Sprechzeiten sind Dienstag und Donnerstag jeweils von 10 bis 15 Uhr.

Alisa Gadas

Programmleitung

Historikerin

Anne-Christine Mertens

studentische Hilfskraft

Pädagogisches Projekt / Ehrenamtskoordination

Kontakt

Am Kleinen Wannsee 5a
14109 Berlin

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