Alle Demokraten müssen zusammenstehen

Gastbeitrag von Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, in der Frankfurter Allgemeine Zeitung zum 9. November 2018

„Wegweisend erscheint der Leitgedanke der israelischen Organisation „AMCHA“, die psychotherapeutische und soziale Hilfsangebote für Überlebende der Schoa und deren Angehörige bereit stellt: „Der Toten gedenken, ohne die Lebenden zu vergessen.“ Die Lebensberichte der zumeist selbst schwer gezeichneten Nachkommen rücken das Holocaust-Gedenken an die Gegenwart heran.

Für gleichaltrige oder jüngere Nichtjuden ist die Lebens- und Gedankenwelt der Nachfolgegenerationen der Überlebenden näher als die so fern und in ihrem unendlichen Leid fast irreal erscheinenden Berichte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Holocaust-Erinnerungen der Nachkommen mögen aus zweiter Hand sein, haben dadurch aber ihre ganz eigene Authentizität.“

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