FOLGEN DER VERFOLGUNG

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – Vortrag von Prof. Dr. Alfred Lange

Freitag, 27. Januar 2017, 18.00 Uhr

Alte Synagoge Celle
Im Kreise 24, 29221 Celle

stadtarchiv@celle.de

Eintritt frei.

Durch ihre Haft in den Konzentrationslagern und den Verlust von ermordeten Familienangehörigen waren die Überlebenden des Holocaust traumatisiert. Neben den körperlichen Beschädigungen durch Hunger, Krankheiten und körperliche Misshandlungen in den Lagern hatte und hat dies für das „Leben nach dem Überleben“ oft auch massive psychische Belastungen zur Folge. Erst mit einiger Verzögerung hat die Psychologie die Spezifik und Schwere dieser Traumatisierungen wahrgenommen.

Prof. Dr. Alfred Lange (geb. 1941), jüdischer Überlebender des KZ Bergen-Belsen und klinischer Psychologe, berichtet in seinem Vortrag über diese psychischen Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung und Möglichkeiten der Therapie.

Grußworte von Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und Lukas Welz, Vorsitzender AMCHA Deutschland.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Celle, der Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Jüdischen Gemeinde Celle.