PresentPast Ukraine 2018-2019 startet

Seit über 30 Jahren unterstützen wir die psychosoziale Hilfe für Überlebende der Shoahund ihre Nachkommen in Israel. Mit unserem Programm PresentPast – GegenwärtigeVergangenheit fördern wir die Vernetzung und die Stärkung und Ermächtigung von Akteuren der psychosozialen Hilfe nach kollektiver Gewalt.

Seit über 30 Jahren unterstützen wir die psychosoziale Hilfe für Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen in Israel. Mit unserem Programm PresentPast – Gegenwärtige Vergangenheit fördern wir die Vernetzung und die Stärkung und Ermächtigung von Akteuren der psychosozialen Hilfe nach kollektiver Gewalt.

In einem ersten
Austauschprogramm haben wir 2016 mit israelischen und deutschen
Expert_innen auf der Grundlage empirischer und praktischer Erfahrungen
Prinzipien der traumasensiblen psychosozialen Hilfe formuliert.

Im Januar 2019 starten wir in der Ukraine unsere einjährige Qualifizierungsmaßnahme für 20 Psycholog_innen, Sozialarbeiter_innen und Ehrenamtliche, die mit vulnerablen Bevölkerungsgruppen, die aufgrund aktueller Kampfhandlungen in unterschiedlicher Weise von Traumata und kollektiver Gewalt betroffen sind. Dazu gehören Binnenvertriebene, Geflüchtete, Roma oder Überlebende der Shoah. Ziel des Programms ist die Kompetenzförderung, Resilienz- und Ressourcenstärkung sowie Vernetzung untereinander. Denn viele von ihnen arbeiten isoliert, insbesondere im Zuge der angespannten politischen Situation.

In öffentlichen Veranstaltungen in Kiew und Berlin werden wir den gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit Folgen kollektiver Gewalt beleuchten. Darüber informieren wir unter anderem hier rechtzeitig.

Wir sind dankbar für die finanzielle Unterstützung:
Bundesministerium für Gesundheit // EVZ Foundation

10. November 2017: Kooperationsprojekt „Folgegenerationen“ mit Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte

19.-22. März 2017, Frankfurt am Main: ZWST-Fachkongress „Shoah – Flucht – Migration“

15. September 2016, Deutschlandradio: AMCHA-Mitarbeiter unterstützen Flüchtlingshelfer in Berlin

14. September 2016: „Die Zeit heilt nicht alle Wunden“ – Interview mit Martin Auerbach im Deutschen Ärzteblatt

3. März 2016: Gespräche mit der zweiten Generation

Ein persönliches Gespräch mit der zweiten Generation über die innerfamiliären Herausforderungen und Erfahrungen, moderiert von der Filmemacherin Britta Wauer. Mit Gabriel Berger, Nea Weissberg und Marguerite Marcus. Weitere Informationen folgen.
 
Ort: Centrum Judaicum, Großer Saal. Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin.
Beginn: 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung von AMCHA Deutschland e.V. und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen der Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ vom 29. Januar bis 9. März 2016 im Lichthof des Auswärtigen Amts.
Montag-Freitag, 10.00-19.00 Uhr, Eintritt frei.
Bildrechte: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.