3. März 2016: Gespräche mit der zweiten Generation

Ein persönliches Gespräch mit der zweiten Generation über die innerfamiliären Herausforderungen und Erfahrungen, moderiert von der Filmemacherin Britta Wauer. Mit Gabriel Berger, Nea Weissberg und Marguerite Marcus. Weitere Informationen folgen.
 
Ort: Centrum Judaicum, Großer Saal. Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin.
Beginn: 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung von AMCHA Deutschland e.V. und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen der Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ vom 29. Januar bis 9. März 2016 im Lichthof des Auswärtigen Amts.
Montag-Freitag, 10.00-19.00 Uhr, Eintritt frei.
Bildrechte: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.

2. März 2016: Integration der Täter – Reaktion der Überlebenden

Eine Collage aus Vortrag, Film und Gespräch mit Dr. Hans-Christian Jasch, Dr. Elke Gryglewski und Dr. des. Gerd Kühling von der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz über die Integration der Täter des Nationalsozialismus in Gesellschaft und Politik nach 1945 und wie die Überlebenden darauf reagiert haben.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.

Auswärtiges Amt, Besucherzentrum, Eingang über den Lichthof des Auswärtigen Amtes.
Anmeldung bis 1. März 2016: veranstaltung@amcha.de

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz im Rahmen der Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ vom 29. Januar bis 9. März 2016 im Lichthof des Auswärtigen Amts.
Montag-Freitag, 10.00-19.00 Uhr, Eintritt frei.
www.amcha.de/leben

Bildrechte: Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.

11. Februar 2016: Podium über Erfahrungen psychosozialer Hilfe

3. Februar 2016: Werkstattgespräch über die künstlerische Arbeit

Über die Entstehung der künstlerischen Arbeit und die Erfahrungen zwischen den Generationen. Ein Gespräch mit der Fotografin Helena Schätzle und der Porträtierten Dr. Giselle Cycowicz, Überlebende von Auschwitz und bis heute als Psychotherapeutin bei AMCHA aktiv.

Moderation: Sabine Adler, Osteuropa-Korrespondentin des Deutschlandradios. Grußwort von Nikola Gillhoff, Auswärtiges Amt, stellvertretende Sonderbeauftragte für Beziehungen zu jüdischen Organisationen.

Ort: Auswärtiges Amt, Bibliothek, Eingang über den Lichthof, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Anmeldung bis 2. Februar 2016: veranstaltung@amcha.de
Bitte Lichtbildausweis mitbringen!

Eine Veranstaltung von AMCHA Deutschland e.V. im Rahmen der Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ vom 29. Januar bis 9. März 2016 im Lichthof des Auswärtigen Amts. Montag-Freitag, 10.00-19.00 Uhr, Eintritt frei.

28. Januar 2016: Eröffnung der Ausstellung

Am 28. Januar 2016 wird im Auswärtigen Amt unsere Ausstellung „Leben nach dem Überleben – Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ eröffnet.

Donnerstag, 28. Januar 2016, 17.30 Uhr
Lichthof des Auswärtigen Amts, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
U-Bahnhof Hausvogteiplatz (U2)

Anmeldung bis zum 25.01.2016 an: 607-veranstaltung@diplo.de

Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, MdB, wird die Ausstellung in Anwesenheit von Pnina Katsir, George Shefi und Richard Hirschhorn, drei der porträtierten Überlebenden des Holocaust, eröffnen. Im Anschluss an die Eröffnung findet ein „Abend der Begegnung“ mit den drei Zeitzeugen im Auswärtigen Amt statt. Der Musiker Andrej Hermlin, Sohn des Schriftstellers und Überlebenden Stephan Hermlin, wird über die aktuellen Herausforderungen, denen sich Jüdinnen und Juden aber vor allem auch Überlebende dieser Tage konfrontiert sehen, sprechen. Dr. Michael Jansen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ wird ebenfalls ein Grußwort halten. Moderation: Jutta Weduwen, Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Die Ausstellung basiert auf der künstlerischen Arbeit der Fotografin Helena Schätzle, die den Einfluss des Holocaust auf das Leben der Überlebenden fassbar macht und in seinen Facetten aufzeigt.

Die Ausstellung wurde von AMCHA Deutschland kuratiert, mit Finanzierung durch das Auswärtige Amt, und wird als Auftakt zur Wanderausstellung vom 29. Januar bis 9. März 2016 im Lichthof des Auswärtigen Amts präsentiert.

Die Fotos und Interviews sind mit finanzieller Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ entstanden.

Montag-Freitag, 10.00-19.00 Uhr
Eintritt ist frei.

1. Oktober 2015: Podiumsdiskussion „Über Leben“ in Berlin

Herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion anlässlich von 25 Jahren AMCHA Deutschland

„Über Leben – Vom Umgang mit Traumatisierten der Shoah“

am Donnerstag, 1. Oktober 2015, 19.00 Uhr
im Jüdischen Museum Berlin, Großer Saal.

Eintritt: frei
Anmeldung unter: reservierung@jmberlin.de oder telefonisch: 030 –25993 488

Wir wollen mit der Shoah-Überlebenden und Psychotherapeutin Dr. Giselle Cycowicz (Jerusalem), dem Klinischen Direktor von AMCHA, Dr. Martin Auerbach (Jerusalem), Prof. Dr. David Becker (Berlin) sowie Volker Beck, Mitglied des Deutschen Bundestages und Träger des Leo-Baeck-Preises 2015, ins Gespräch kommen.

70 Jahre sind vergangen, seit die Überlebenden der Shoah befreit wurden. Ihre Befreiung war eine Rettung vor dem Tod, aber keine Erlösung für das Leben – die Traumatisierungen prägen ihr Leben bis heute. Krieg, Genozid oder Massengewalt sind politische und soziale Ereignisse, die ganze Gesellschaften erschüttern und auf Einzelne einwirken. Der Hilfe für die Überlebende kommt eine zentrale Bedeutung zu. Der Traumadiskurs jedoch reflektiert die besonderen Bedürfnisse und die Herausforderungen in der Arbeit mit Schwertraumatisierten oftmals nicht. Die Podiumsdiskussion stellt die langjährigen Erfahrungen von AMCHA, dem Zentrum für psychosoziale Hilfe für Überlebende der Shoah und ihren Familien, den Erkenntnissen aus der Arbeit mit Extremtraumatisierten weltweit gegenüber.

Moderation: Dr. Daniel F. Sturm (Die Welt)

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Empfang ein.

16. September 2015: AMCHA Deutschland beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

11.-12. September 2015: Bürgerfest des Bundespräsidenten

Einmal im Jahr ehrt der Bundespräsident die Menschen, die sich in unserem Land ehrenamtlich in den verschiedensten Organisationen und Vereinen für die Zivilgesellschaft einsetzen. In diesem Jahr wird AMCHA Deutschland und all den Aktiven, die den Verein seit inzwischen 25 Jahren tragen, die besondere Ehre zuteil, sich auf dem Bürgerfest am 11. und 12. September in Schloss Bellevue  vorstellen zu dürfen.

Am 12. September, dem „Tag des offenen Schlosses“, laden wir Sie sehr herzlich ein und würden uns sehr freuen, Sie an unserem Zelt im Schlossgarten begrüßen zu können. Das Fest beginnt um 11 und endet um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

In einer Ausstellungsvorschau werden wir erste Bilder unseres von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ geförderten Fotodokumentationsprojekts „Über Leben“ präsentieren. Die Fotografin Helena Schätzle wird für Gespräche zur Verfügung stehen. Besonders freuen wir uns, dass mit Dr. Martin Auerbach der Klinische Direktor von AMCHA Israel zum Bürgerfest nach Berlin kommen wird. Ehemalige Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste berichten über ihre Tätigkeit in den AMCHA-Zentren und ihre Begegnung mit Überlebenden. Insbesondere stehen auch Gesprächspartner für Fragen zum Thema Zweite Generation zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Bürgerfest finden Sie auch auf der Website des Bundespräsidenten.

15.-16. Juni 2015: Konferenz „Zweite Generation“ in Berlin

Vom 15. bis 16. Juni 2015 findet in Berlin die internationale Konferenz „Zweite Generation“ des Bundesverbandes Information und Beratung für NS-Verfolgte statt. Die Konferenz bringt Betroffenen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Forschung und Praxis, Gedenkstättenmitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, um über innerfamiliäre Herausforderungen und die Übertragung von Traumata auf die nachfolgenden Generationen zu diskutieren. Die Konferenz behandelt dabei drei Themenfelder: Soziale Arbeit, psychische Gesundheit/Traumatisierung und gesellschaftliche Teilhabe/Diskriminierung.

Dr. Natan Kellermann, Vorstand von AMCHA Israel und ehemaliger Klinischer Direktor, wird auf der Konferenz zum Thema „Erklärung der Übertragung von Traumata mithilfe der Epigenetik“ sprechen. Zudem werden wir auf der Tagung über unsere Aktivitäten in Deutschland informieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.