Einträge von AMCHA Deutschland

11. September: Besuch im AMCHA-Zentrum Rehovot

In Rehovot südlich von Tel Aviv wurde erstmals der Sozialclub als fester Bestandteil neben den Therapieräumen, wie man ihn heute in jedem AMCHA-Zentrum findet, eingerichtet. Neben sozialen Aktivitäten wie einem Chor oder einer Theatergruppe werden die Klientinnen und Klienten hier auch sozial betreut und im Alltag unterstützt. Lukas Welz von AMCHA Deutschland konnte sich im September 2017 ein Bild vor Ort machen und sprach mit Überlebenden über ihr Leben. Die Theatergruppe (im Bild) übt derzeit ein Stück ein, das an Schulen und in Gefängnissen aufgeführt wird und von den Schwierigkeiten des Ankommens in Israel handelt.

30. Juni: Stolpersteine für die Eltern von George Shefi

George Shefi wurde am 29. November 1931 in Berlin geboren und wuchs im Elternhaus seiner Mutter, in einem liebevollen Milieu in der Hauptstraße 5 in Berlin-Schöneberg auf. Nach der Pogromnacht des 9. November 1938 beschloss seine Mutter, ihn mit einem Kindertransport nach England zu schicken. Der Transport verließ Berlin am 26. Juli 1939; es war das letzte Mal, dass George seine Mutter sah, die ihn unter den vielen Kindern an den Zugfenstern jedoch nicht mehr fand. Während er in England überlebte, wurden Georges Mutter und ihre Schwester nach mehreren Jahren Zwangsarbeit 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sie direkt nach der Ankunft ermordet wurden. Heute wurden zu ihrem Angedenken Stolpersteine in […]