DIE AUSSTELLUNG

Basierend auf dem Dokumentationsprojekt „Leben nach dem Überleben“, das AMCHA Deutschland zusammen mit der Fotografin Helena Schätzle entwickelt hat, wurde eine dreisprachige Wanderausstellung (Deutsch, Englisch, Hebräisch) konzipiert, die am 28. Januar 2016 im Auswärtigen Amt in Berlin eröffnet wurde.

KONZEPT

28. Januar - 9. März 2016

Der Grundriss der Ausstellung evoziert durch eine labyrinthischen Gang einen Zwangsweg durch die Erinnerungen, in dessen Nukleus die Traumata als zentrales Moment das Innere dieser Erinnerungskonstellation ausmacht. Lebenswege, die vom Unvorstellbaren geprägt sind, deren Leben aber weiter ging und geht, so dass ein Weg ins Freie, aus dem Labyrinth heraus das Nachleben, als ein Überleben und Weiterleben eindrucksvoll zeigt.

AUSSTELLUNGSKAPITEL UND IMPRESSIONEN

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HOLOCAUST

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TRAUMA & AUSWIRKUNGEN

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RETROSPEKTIVE

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STIMMEN ZUR AUSSTELLUNG

„Die Ausstellung hat die richtigen Antworten gegeben: Der Kern des Menschen ist nicht seine Bildung, sondern seine Herzlichkeit! Dem künstlerisch häufig bearbeiteten Thema der Shoah wurde mit der Ausstellung eine neue Perspektive gegeben – und das ohne Rückgriff auf das Entsetzen, sondern durch sparsame Auswahl des Materials in Bild und verbalen Äußerungen.“

Dr. Wolfgang NeumannBielefeld 2017

„Es ist von unschätzbarem Wert, dass die Überlebenden der Schoah in der Ausstellung selbst zu Wort kommen und jüngere Generationen so die Möglichkeit der persönlichen Annäherung bekommen. Die Verbrechen sind vorbei, aber die Folgen sind bis in die dritte Generation der Nachfahren von Überlebenden zu spüren. Zum Verständnis sowohl der Schoah als auch der heutigen Situation der jüdischen Gemeinschaft ist es wichtig, diesen in der deutschen Öffentlichkeit selten vertieft thematisierten Aspekt zu kennen und zu verstehen.“

Ilana Katz
Ilana KatzVorsitzende Jüdische Gemeinde Kassel, 2018

„Die Ausstellung von AMCHA Deutschland und Helena Schätzle gibt eine zeitgemäße Antwort auf die Frage, welche Formen man künftig für die Vermittlung der Schoah finden muss.“

Elene PadvaLeiterin Sara Nussbaum Zentrum Kassel, 2018

AKTUELLE AUSSTELLUNGSSTATION

1. März – 11. April 2018

Bundessozialgericht
Graf-Bernadotte-Platz 5, 34119 Kassel

Montag – Donnerstag, 9-16 Uhr
Freitag 9-14 Uhr
Eintritt frei

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Geselle.

In Zusammenarbeit und organisiert vom Sara-Nussbaum-Zentrum Kassel.

1. März 2018, 18 Uhr, Bundessozialgericht
Führung mit der Fotografin Helena Schätzle, Zeitzeugengespräch mit Pnina Katsir (Jerusalem)

4. März 2018, 17 Uhr, Synagoge Kassel
Benefizkonzert zugunsten von AMCHA mit dem Shalom-Chor Berlin und den Solisten Svetlana Kundish und Assaf Levitin. Grußwort von Rouven Sperling, stv. Vorsitzender von AMCHA Deutschland
Eintritt: 12/6 Euro

14. März 2018, 18 Uhr, Bundessozialgericht
Gespräch über die Folgen der Shoah für die nachfolgenden Generationen mit Ilana Katz (Vorsitzende Jüdische Gemeinde Kassel), Gabriela Katz (Schülerin) und Sharon Ryba-Kahn (Regisseurin), moderiert von Elena Padva (Sara Nussbaum Zentrum). Anschließend führt Helena Schätzle durch die Ausstellung.

21. März 2018, 18.30 Uhr, Sara Nussbaum Zentrum
„Junge Muslime in Auschwitz“: Vortrag über die Jugendarbeit von Burak Yilmaz
Eintritt: 5/3 Euro

11. April 2018, 17 Uhr, Bundessozialgericht
Juristischer Abend, gestaltet von Richtern des Bundessozialgerichts: Renten aus Ghetto-Beschäftigung. Im Pendelblick zwischen Gesetzgebung und höchstrichterlicher Rechtsprechung

ORGANISATION & DURCHFÜHRUNG

Fotografien, Dokumentation & Konzept
Helena Schätzle

Idee, Konzept & Projektleitung
Lukas Welz

Szenografie
chezweitz GmbH,
Dr. Sonja Beeck und Detlef Weitz mit Julia Volkmar und Johannes Bögle

Übersetzungen
Transfiction (Englisch)
Doron Oberhand, Dafna Mach (Hebräisch)

Ausstellungssystem, Logistik & Druck
Kuss GmbH Potsdam

AUSSTELLUNGSSTATIONEN

29. Januar – 9. März 2016

Premiere in Berlin, Auswärtiges Amt

3. November 2016 – 4. Januar 2017

Oranienburg, Stadtbibliothek

25. Januar – 26. Februar 2017

Celle, Synagoge

25. – 27. Mai 2017

Evangelischer Kirchentag Berlin, Ludwig Erhard Haus

In Kooperation mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag

In Kooperation mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag

10. Oktober – 20. November 2017

Bielefeld, Ravensberger Spinnerei

In Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeld, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld

Ein Projekt von AMCHA Deutschland e.V.

Finanziert vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland. Das Dokumentationsprojekt wurde von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft gefördert.