Außenminister Heiko Maas bei AMCHA

Besuch des Jerusalemer Zentrums und Treffen mit Überlebenden des Holocaust am 26. März 2018

Außenminister Heiko Maas hat am zweiten Tag seines Israel-Besuchs in Jerusalem am 26. März 2018 rund 30 Überlebende des Holocaust bei AMCHA getroffen und sich über die psychosoziale Hilfe der Organisation informiert, die von uns unterstützt wird. Der Besuch zwischen den politischen Gesprächen wurde von den Überlebenden und Mitarbeitenden sehr anerkennend und wertschätzend empfunden.
Dabei erklärte der SPD-Politiker am Montag auch den viel beachteten Satz aus seiner Antrittsrede, dass er wegen Auschwitz in die Politik gegangen sei.
Weil er in der Schule keine Antworten auf seine Fragen zum Holocaust bekommen habe, habe er angefangen, sich mit seiner eigenen Familiengeschichte zu befassen. «Ich habe nach einem Widerstandskämpfer in meiner Familie gesucht, aber ich habe keinen gefunden. Es waren alles nur Mitläufer», sagte er. «Ab da habe ich angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, was ich selber tun kann und welchen Beitrag ich selber heute liefern kann, dass es so etwas nie wieder gibt.»
Hier finden Sie einige Presseberichte in der Zusammenfassung: